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Veröffentlicht am 1. September 2020 | by mh-Redaktion

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Corona-Nothilfe in Kenia

In Kenia in Wajir County leben die meisten Menschen von der Viehzucht. Seit einigen Jahren erschweren wiederkehrende Dürren die Lage der Viehhirten und veranlasste sie, vom Land in die Stadt zu ziehen. Doch der Ausbruch der Pandemie führte dazu, dass die Regierung die Ausgangssperre verhängte und es somit zu Schließungen von Geschäften und öffentlichen und islamischen Bildungseinrichtungen kam. Das bedeutete für sie und die Lehrer der Bildungseinrichtungen sowie weiteren Betroffenen, den Verlust ihres Einkommens. Um ihnen zu helfen, wurde dort ein Nothilfeprojekt umgesetzt und an 750 bedürftige Familien Grundnahrungsmittel verteilt.

Fatuma ist 31 Jahre alt und eine der Begünstigten. Sie sagt: „Mein Name ist Fatuma aus Wajir County. Ich bin Mutter von vier Kindern und habe kein regelmäßiges Einkommen. Ich bin auf die Familie und andere Angehörige und wohlwollende Menschen angewiesen, um meine Kinder durchzubringen. Durch die Ausgangssperre bekamen wir Schwierigkeiten an Lebensmittel zu kommen, da die Menschen, die uns unterstützt haben, ebenfalls davon betroffen waren. Ich bestätige, dass ich Lebensmittel von muslimehelfen und seinen Partnern bekommen habe. Ich bin sehr dankbar für diese Hilfe und ich bete zu Allah, dem Allmächtigen, dass Er euch hier und im Jenseits belohnt.“

Unter den Begünstigten bei diesem Coronanothilfe Projekt befinden sich auch 117 Familien, die durch die muslimehelfen Waisenhilfe unterstützt werden. Die Ausgangssperre hatte Schulschließungen zu Folge und die Kinder konnten nicht mehr zum Unterricht. Bis Ende des Jahres sollen in Kenia die Schulen weiterhin geschlossen bleiben und das ausgefallene Schuljahr ab Januar 2021 inschallah nachgeholt werden. Neben den Grundnahrungsmitteln haben die Familien von Waisen über sechs Monate jeweils einen monatlichen Betrag von umgerechnet 40€ erhalten, um ihren dringendsten Bedarf decken zu können.

Asha ist 32 Jahre alt und aus Wajir County. Sie ist eine der Begünstigten und sagt: 

„Mein Name ist Asha und ich lebe in Wajir Couty. Ich bin die Mutter eines Waisenkindes und eine Begünstigte des Projekts. Ich habe finanzielle Unterstützung für die vergangenen sechs Monate erhalten. Ich danke den Spendern und allen, die diese Hilfe möglich gemacht haben. Vorher war es für uns sehr anstrengend, auch nur unsere Grundbedürfnisse zu decken. Als wir dann die finanzielle Unterstützung bekommen haben, hat es mir wirklich sehr geholfen und es erleichterte mir die Aufgabe für mein Kind zu sorgen. Ich wohne in einer Hütte, die in einem schlechten Zustand ist. Ich hoffe, dass ich irgendwann mal die Möglichkeit haben werde, sie auszubessern. Ich danke euch allen von Herzen für eure Bemühungen und eure Unterstützung für die Familien von Waisenkindern. Möge Allah euch beschützen.“


Über den Autor/en

mh-Redaktion

Die Redaktion von muslimehelfen berichtet regelmäßig über die Arbeit von muslimehelfen. Informationen zu den Projekten und Kampagnen, aber auch Wissen & Tun Artikel werden im Namen der mh-Redaktion verfasst.



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